FAQs - Häufige Fragen und Antworten

Ersteinrichtung und Videotelefonie

Die Anlieferung des TeleRucksack in der Arztpraxis beinhaltet ein sofort einsatzfähiges System (Plug and Play). Alle Bluetooth-Verbindungen werden vor Versand hergestellt. Mit dem Einschalten können sofort Vitaldaten erfasst und übertragen werden.

Im Rucksack ist ein Tablet enthalten, das verschiedene telemedizinische Funktionen ausführt. Dieses Tablet wird vor Versand so konfiguriert, dass die versendeten Daten nur von dem Arzt, der das Tablet bestellte, gelesen werden können.

Die Bedienung des Gesamtsystems wird in einem E-Learning-Kurs und einem optionalen Workshop vor Ort vermittelt.

Zum Zwecke der Vitaldatenübertragung wird keine Hardware in der Praxis installiert.

Möchte der Arzt eine Videotelefonie durchführen, benötigt er eine Kamera, Lautsprecher und Mikrofon auch in der Arztpraxis. Sind diese bereits verfügbar (in den meisten Notebooks) wird auch für die Videotelefonie keine Hardware benötigt.

Zur Durchführung der Videotelefonie benötigen  Sie neben ihrem Desktop-PC eine Kamera, ein Mikrofon und Lautsprecher.

Nutzen Sie ein Notebook für die Verwaltung der Patientendaten, so ist dort in der Regel bereits alles eingebaut und Sie können sofort starten. Benutzen Sie einen sogenannten Desktop-PC oder einen Tower können sie die benötigten Komponenten leicht nachrüsten.

Die TAG hat ein Hardwarepaket für Sie vorbereitet, mit dem die Nachrüstung in den meisten Fällen schnell und einfach gelingt. Entscheiden Sie sich für das Hardwarepaket der TAG, nimmt die TAG, nach Freigabe durch Sie Kontakt zu Ihrem Ansprechpartner für die Praxis-EDV auf und stellt die Installation vor Ort sicher.

Nach Bestellung des Rucksacks erhält ihre VERAH die Zugangsdaten zur Online-Schulung und zu einem Shop, von dem das Hardwarepaket bezogen werden kann. Das Paket aus Lautsprechern, Mikrophon und Kamera bietet die TAG einmalig für einen Sonderpreis von 479 Euro inkl. Umsatzsteuer an.

Firefox unterstützt ein spezielles Protokoll zur Durchführung von Videotelefonie. Hierdurch wird die Installation von Spezialsoftware überflüssig.

Telemedizinische Vitaldatenübertragung bedeutet, dass Daten in die Arztpraxis übertragen werden. Damit dies funktioniert, müssen sogenannte Ports zum Internet freigegeben werden.

Es ist nicht auszuschließen, dass Portfreigaben die Sicherheit eines Systems beeinträchtigen können. Daher sollte auf jedem mit dem Internet verbundenen System eine Firewall mit aktueller Konfiguration, ein aktueller Virenscanner und das aktuellste Betriebssystemupdate bereitgestellt sein. TeleArzt benutzt folgende Ports:

 

Leiten Sie die Liste mit den erforderlichen Freigaben an ihren EDV-Dienstleister weiter. Bei Bedarf können wir ihm weitere Informationen bereitstellen.

Zum Empfang der Daten hat der Arzt verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Am häufigsten entscheiden sich Ärzte für die direkte Übertragung in ihr Arztinformationssystem (AIS). Dazu ist eine gesicherte Datenübertragung in Zusammenarbeit mit dem Hersteller ausgearbeitet. 

Auch kann der Arzt Daten in einem gesicherten Datenbereich empfangen, der vom AIS getrennt ist. 

(Abbildung: Datenströme im Tele-Arzt-System. Any: Bei Datenflüssen von Mobil-Telefonen und Tablets ist nicht bekannt, über welchen Port die Daten geliefert werden.)

Rentabilität

Pro Quartal fällt eine Mietpauschale in Höhe von 500,- Euro inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer an. Dabei fällt für die ersten beiden Quartale eine reduzierte Mietpauschale in Höhe von 232,05 Euro inkl. der gesetzlichen Umsatzsteuer an, ab dem neunten Quartal 399,- Euro inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Diese Staffel soll Ihnen den Aufbau des Patientenstammes im ersten Quartal erleichtern. Ab dem 9. Quartal gewähren wir Ihnen einen Treuerabatt.

Die TAG TeleArzt GmbH hat für die Hausärzte, die den TeleRucksack einsetzen, ein Honorar verhandelt, das sich für die GWQ-Kassen auf rund 106 € pro Quartal je Patient beläuft.  Eine mittlere Arztpraxis, die in einem strukturschwachen Gebiet arbeitet, kann ca. 10 Patienten pro Quartal mit dem TeleRucksack versorgen.

Artzinformationssysteme (AIS)

Die großen AIS-Hersteller sind bereits in das System eingebunden. Mit Duria und der CGM haben wir Vorreiter an Bord und erreichen damit einen Marktanteil von ca. 50%.

ausstehende AIS sind:

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